ÜBER MICH

Meine Arbeit im Heilwesen hat 2000 mit Ayurveda begonnen. Was mich damals an diesem System faszinierte war, daß darin jeder Mensch eine einzigartige Kombination der Naturelemente darstellt. Man versucht nicht alle Menschen in ein System zu pressen. Denn was für den einen in einer Jahreszeit sehr nährend ist, kann für den anderen Krankheiten begünstigen. Das fängt mit Nahrung an und geht über visuelle Eindrücke und Gerüche hin zu Gedanken und Gefühlen die man aufnimmt und verdaut.

Ich hatte das Glück, ayurvedische Massage und Thai-Yoga-Massage in den jeweiligen Ursprungsländern zu lernen, so daß mir neben dem technischen Wissen auch etwas von der ursprünglichen Geisteshaltung vermittelt wurde. Geduld und Beobachtung anstelle eines ungeduldigen Geistes, der schnell einordnen und zuweisen möchte.

Dann haben meine Hände einige Jahre viel über Körper und Gewebe durch Massage gelernt, noch immer ohne anatomische Kenntnisse im Kopf. Die Hände lernen auf eine andere Art als der Kopf, so ähnlich wie bei einem Musiker, der den Umgang mit einem Instrument in den Händen erlernt.
Das theoretische Wissen kam dann durch die Heilpraktikerausbildung und -prüfung zu mir. Danach folgte die Vertiefung meiner Kenntnisse durch osteopathische Techniken und andere Körpertherapien mit Schwerpunkt Faszien.

Ich habe einige Jahre Praxiserfahrung gesammelt, die mir gezeigt haben, daß der Körper kein Einzelteillager ist, wo man an einer Stelle etwas entfernen kann ohne Einfluß auf den Rest zu nehmen. Das umfaßt auch den psychoemotionalen Bereich. Gefühle sind für mich nicht unabhängig vom Körper. Wir sind nicht entweder Körper oder Seele, sondern immer beides. Das denke ich nicht nur, das habe ich gespürt und versuche ich auch so zu vermitteln.
Es ist nicht nur unser Gehirn, das Erinnerungen speichert, sondern unser übriges Körpergewebe tut dies ebenfalls. Zum Beispiel ist auch das Bindegewebe mit den Faszien und dem Muskel-Sehnen-Bänder Apparat Teil unseres Körpergedächtnisses.

In den letzten Jahren habe ich mich tiefer mit diesem Körpergedächtnis beschäftigt. Auf diesem körperzentrierten Weg ging es mal mehr um einmalig traumatische Ereignisse (z.B. Autounfälle, Stürze usw.), mal mehr um ganze Entwicklungsphasen in der Kindheit, die Wunden hinterlassen haben.

Ich komme immer wieder auf die Frage zurück, wie kann ich noch präziser mit der Ebene arbeiten, die gerade aus der Balance geraten ist. Egal ob das ein Muskel, ein Organ, ein emotionales Thema oder ein Gedankenmuster ist.

B e r u f l i c h e r   W e g   i m   H e i l b e r e i c h

seit 2012

  • Arbeit in eigener Praxis in Frankfurt

seit 2009

  • Aus- bzw. Fortbildungen in der Arbeit mit Trauma und Bindung
    • körperzentrierte Traumatherapie – Somatic Experiencing®
    • Arbeit mit Bindungsstörungen – DARE/ SATe
    • Arbeit mit Entwicklungstrauma – Bodynamic Analysis®

2008 -2012

  • Fortbildungen in osteopathischen Techniken (Craniosacrale Osteopathie, Viscerale Osteopathie, MET-Techniken),
    Dorn-Therapie, fasziale Osteopathie nach Stephen Typaldos, Medical Taping-Kurse, Ohrakupunktur, Neuraltherapie,
    Regulations-Diagnostik nach Dr. Klinghardt
  • Arbeit als Heilpraktikerin in einer Gemeinschaftspraxis mit Schwerpunkt Entgiftung & Borreliose in Köln

2005 -2008

  • Heilpraktikerausbildung mit bestandener Prüfung Januar 2008

2000 -2005

  • verschiedene Fortbildungen in ayurvedischen Massagen,  Thai-Yoga-Massage, Hot-Stone-Massage, Tiefengewebsmassage, Fußreflexzonentherapie
  • langjährige Arbeit im Wellness-Massage-Bereich bis 2008